Die Liebe
admin Februar 15th, 2012
“Die Liebe macht die Dinge süß, die sonst bitter sind, wertvoll, die nichtig sind, hoch erhaben, die verachtet sind.”
[Martin Luther, Glosse zu Psalm 5, 12 1516/17 - AWA 1/I, 528]
Elstra-Prietitz und Schmeckwitz sind zwei Schwesterkirchgemeinden der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.
Die Größere, Elstra-Prietitz liegt 5km östlich von Kamenz in Sichtweite nördlich der Autobahn A4 (Abfahrt Burkau).
Etwas weiter nördlich, in unmittelbarer Nähe des Klosters Marienstern, finden Sie in Schmeckwitz die kleinere Schwesterkirchgemeinde.
Wenn Sie einfach einmal vorbeikommen wollen, erwartet Sie aktive Gemeinden, die neue Besucher und neue Ideen, Glauben auf verschiedene Weise zum Ausdruck zu bringen, gern willkommen heißen. Sie finden hier aber auch Menschen, die Zeit für Sie haben, wenn Sie jemanden zum Reden brauchen. Schauen Sie sich auf diesen Internetseiten um. Sie finden hier etliche Informationen zu den Veranstaltungen in unseren Gemeinden. Sollte eine Information noch fehlen, zögern Sie nicht, uns eine e-mail zu schicken oder anzurufen. Sie sind mit jeder Frage und jedem Anliegen herzlich willkommen.
admin Februar 15th, 2012
“Die Liebe macht die Dinge süß, die sonst bitter sind, wertvoll, die nichtig sind, hoch erhaben, die verachtet sind.”
[Martin Luther, Glosse zu Psalm 5, 12 1516/17 - AWA 1/I, 528]
admin Dezember 31st, 2011
„Friede sei den Menschen, die bösen Willens sind,
und ein Ende sei gesetzt aller Rache
und allem Reden von Strafe und Züchtigung.
Aller Maßstäbe spotten die Greueltaten;
sie stehen jenseits aller Grenzen menschl. Fassungskraft,
und der Blutzeugen sind viele.
Darum, o Gott,
wäge nicht mit der Waage der Gerechtigkeit ihre Leiden,
daß du sie ihren Henkern zurechnest
und von ihnen grauenvolle Rechenschaft forderst,
sondern laß es anders gelten.
Schreibe vielmehr allen Henkern und Angebern u. Verrätern
und allen schlechten Menschen zu und rechne ihnen an:
All den Mut und die Seelenkraft der andern,
ihr Sichbescheiden, ihre hochgesinnte Würde,
ihr stilles Mühen bei allem,
die Hoffnung, die sich nicht besiegt gab,
das tapfere Lächeln, das die Tränen versiegen ließ,
und alle Liebe und alle Opfer, all die heiße Liebe.
Alle die durchgepflügten, gequälten Herzen,
die dennoch stark und immer wieder vertrauensvoll blieben
angesichts des Todes und im Tode,
ja auch die Stunden der tiefsten Schwäche.
All das, o Gott, soll zählen vor dir …
All das Gute soll zählen und nicht das Böse.”
[Gebet eines jüdischen Häftlings in einem Konzentrationslager]
admin Dezember 10th, 2011
„Er“
Er lehrte uns die Bedeutung und Würde
des einfachen unansehnlichen Lebens
unten am Boden
unter den armen Leuten
säte er ein
seine unbezwingbare Hoffnung
Er kam nicht zu richten sondern aufzurichten
woran ein Mensch nur immer leiden mag
er kam ihn zu heilen
Wo er war
begannen Menschen freier zu atmen
Blinden gingen die Augen auf
Gedemütigte wagten es
zum Himmel aufzuschauen
und Gott ihren Vater zu nennen
sie wurden wieder Kinder
neugeboren
er rief sie alle ins Leben
Er stand dafür ein
dass keiner umsonst gelebt
keiner vergebens gerufen hat
dass keiner verschwindet namenlos
im Nirgends und Nie
dass der Letzte noch heimkehren kann als Sohn
Er wurde eine gute Nachricht
im ganzen Land ein Gebet
ein Weg den man gehen
ein Licht
das man in Händen halten kann
gegen das Dunkel
Ein Mensch wie Brot
das wie Hoffnung schmeckt
bitter und süß
Ein Wort das sich verschenkt
das sich dahingibt wehrlos
in den tausendstimmigen Tod
an dem wir alle sterben
Ein Wort
dem kein Tod gewachsen ist
das aufersteht und ins Leben ruft
unwiderstehlich
wahrhaftig dieser war Gottes Sohn.
Lothar Zenetti (Sieben Farben hat das Licht, Mainz 1981, 60f.)
admin August 12th, 2010
“Was Gott dir sagt, ist nicht zu hoch für dich.
Es ist nicht irgendwo fern im Himmel gesprochen.
Du musst nicht fragen:
Wer steigt für mich in den Himmel hinauf?
Wer holt es herunter und macht es mir begreiflich?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres.
Du musst nicht rufen:
Wer fährt für mich über das Meer?
Wer holt es herüber und hilft mir, danach zu leben?
Nein, du hörst es, nahe deinem Ohr.
Er spricht es durch deinen eigenen Mund.
Es redet in deinem eigenen Herzen.
Du kannst es hören.
Und was er dir eröffnet,
kannst du in deiner eigenen Sprache sagen.”
5. Mose 30,11-14
admin April 1st, 2010
Glaube ist eine lebendige, unerschütterliche Zuversicht auf Gottes Gnade,so gewiss, dass er tausendmal darüber stürbe.
Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich, trotzig und lustig gegen Gott und alle Kreaturen, welches der Heilige Geist tut im Glauben.
Martin Luther, Vorrede auf die Epistel S. Pauli an die Römer 1522
- WA.DB 7,10