Herzlich Willkommen auf den Seiten unsere Kirchgemeinden!

A chinese lion statue

Elstra-Prietitz und Schmeckwitz sind zwei Schwesterkirchgemeinden der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Die Größere, Elstra-Prietitz liegt 5km östlich von Kamenz in Sichtweite nördlich der Autobahn A4 (Abfahrt Burkau).

Etwas weiter nördlich, in unmittelbarer Nähe des Klosters Marienstern, finden Sie in Schmeckwitz die kleinere Schwesterkirchgemeinde.

Wenn Sie einfach einmal vorbeikommen wollen, erwartet Sie aktive Gemeinden, die neue Besucher und neue Ideen, Glauben auf verschiedene Weise zum Ausdruck zu bringen, gern willkommen heißen. Sie finden hier aber auch Menschen, die Zeit für Sie haben, wenn Sie jemanden zum Reden brauchen. Schauen Sie sich auf diesen Internetseiten um. Sie finden hier etliche Informationen zu den Veranstaltungen in unseren Gemeinden. Sollte eine Information noch fehlen, zögern Sie nicht, uns eine e-mail zu schicken oder anzurufen. Sie sind mit jeder Frage und jedem Anliegen herzlich willkommen.

Die Liebe

Februar 15th, 2012

“Die Liebe macht die Dinge süß, die sonst bitter sind, wertvoll, die nichtig sind, hoch erhaben, die verachtet sind.”

[Martin Luther, Glosse zu Psalm 5, 12 1516/17 - AWA 1/I, 528]

Gebet zum Jahreswechsel

Dezember 31st, 2011

„Friede sei den Menschen, die bösen Willens sind,
und ein Ende sei gesetzt aller Rache
und allem Reden von Strafe und Züchtigung.
Aller Maßstäbe spotten die Greueltaten;
sie stehen jenseits aller Grenzen menschl. Fassungskraft,
und der Blutzeugen sind viele.
Darum, o Gott,
wäge nicht mit der Waage der Gerechtigkeit ihre Leiden,
daß du sie ihren Henkern zurechnest
und von ihnen grauenvolle Rechenschaft forderst,
sondern laß es anders gelten.
Schreibe vielmehr allen Henkern und Angebern u. Verrätern
und allen schlechten Menschen zu und rechne ihnen an:
All den Mut und die Seelenkraft der andern,
ihr Sichbescheiden, ihre hochgesinnte Würde,
ihr stilles Mühen bei allem,
die Hoffnung, die sich nicht besiegt gab,
das tapfere Lächeln, das die Tränen versiegen ließ,
und alle Liebe und alle Opfer, all die heiße Liebe.
Alle die durchgepflügten, gequälten Herzen,
die dennoch stark und immer wieder vertrauensvoll blieben
angesichts des Todes und im Tode,
ja auch die Stunden der tiefsten Schwäche.
All das, o Gott, soll zählen vor dir …
All das Gute soll zählen und nicht das Böse.”

[Gebet eines jüdischen Häftlings in einem Konzentrationslager]

„Er“

Dezember 10th, 2011

„Er“

 

Er lehrte uns die Bedeutung und Würde

des einfachen unansehnlichen Lebens

unten am Boden

 

unter den armen Leuten

säte er ein

seine unbezwingbare Hoffnung

 

Er kam nicht zu richten sondern aufzurichten

woran ein Mensch nur immer leiden mag

er kam ihn zu heilen

 

Wo er war

begannen Menschen freier zu atmen

Blinden gingen die Augen auf

 

Gedemütigte wagten es

zum Himmel aufzuschauen

und Gott ihren Vater zu nennen

 

sie wurden wieder Kinder

neugeboren

er rief sie alle ins Leben

 

Er stand dafür ein

dass keiner umsonst gelebt

keiner vergebens gerufen hat

 

dass keiner verschwindet namenlos

im Nirgends und Nie

dass der Letzte noch heimkehren kann als Sohn

 

Er wurde eine gute Nachricht

im ganzen Land ein Gebet

ein Weg den man gehen

 

ein Licht

das man in Händen halten kann

gegen das Dunkel

 

Ein Mensch wie Brot

das wie Hoffnung schmeckt

bitter und süß

 

Ein Wort das sich verschenkt

das sich dahingibt wehrlos

in den tausendstimmigen Tod

 

an dem wir alle sterben

Ein Wort

dem kein Tod gewachsen ist

 

das aufersteht und ins Leben ruft

unwiderstehlich

wahrhaftig dieser war Gottes Sohn.

 

Lothar Zenetti (Sieben Farben hat das Licht, Mainz 1981, 60f.)

Was Gott dir sagt…

August 12th, 2010

“Was Gott dir sagt, ist nicht zu hoch für dich.

Es ist nicht irgendwo fern im Himmel gesprochen.
Du musst nicht fragen:

Wer steigt für mich in den Himmel hinauf?

Wer holt es herunter und macht es mir begreiflich?

Es ist auch nicht jenseits des Meeres.

Du musst nicht rufen:

Wer fährt für mich über das Meer?

Wer holt es herüber und hilft mir, danach zu leben?

Nein, du hörst es, nahe deinem Ohr.

Er spricht es durch deinen eigenen Mund.
Es redet in deinem eigenen Herzen.

Du kannst es hören.

Und was er dir eröffnet,

kannst du in deiner eigenen Sprache sagen.”
5. Mose 30,11-14

Was christlicher Glaube sei?

April 1st, 2010

Glaube ist eine lebendige, unerschütterliche Zuversicht auf Gottes Gnade,so gewiss, dass er tausendmal darüber stürbe.

Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich, trotzig und lustig gegen Gott und alle Kreaturen, welches der Heilige Geist tut im Glauben.

Martin Luther, Vorrede auf die Epistel S. Pauli an die Römer 1522
- WA.DB 7,10